
Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat die Bewertung von Krypto-Asset-Risiken auf ihre Prioritätenliste für das Jahr gesetzt.
Der amtierende Vorsitzende Martin Grünberg kündigte in einer Erklärung die Prioritäten der Aufsichtsbehörde für 2022 an und sagte, dass jede eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bundesbankbehörden erfordern werde. Zu den Prioritäten gehören die Stärkung des Community Reinvestment Act, die Bewältigung finanzieller Risiken durch den Klimawandel, die Überprüfung des Bankenfusionsprozesses und die Finalisierung der Basel-III-Eigenkapitalregel sowie die Bewertung von Risiken im Zusammenhang mit Krypto.
Die schnelle Integration digitaler Vermögenswerte in das aktuelle Finanzsystem könnte laut FDIC erhebliche Risiken für dessen Sicherheit und Solidität bergen.
„Soweit solche Aktivitäten auf sichere und solide Weise durchgeführt werden können, müssen die Behörden der Bankenbranche solide Leitlinien für das Management von Aufsichts- und Verbraucherschutzrisiken bieten, die durch Krypto-Asset-Aktivitäten entstehen“, heißt es in der Erklärung.
Im Oktober letzten Jahres sagte die frühere FDIC-Vorsitzende Jelena McWilliams, die Agentur konzentriere sich darauf, „klare Leitlinien“ für die Schnittstelle von Krypto und Bankwesen zu schaffen. Sie pries die Zusammenarbeit zwischen den US-Bankaufsichtsbehörden an, einschließlich eines sogenannten „Sprints“ zur Krypto-Regulierung zwischen der FDIC, dem Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und der Federal Reserve.
McWilliams hat inzwischen ihren Posten als Vorsitzende der FDIC aufgegeben. Im Vorfeld ihres Ausscheidens hatte sie erhebliche Meinungsverschiedenheiten mit ihren Kollegen über das Fusionsprüfungsverfahren der FDIC. In ihrer Abgangserklärung wurde das Problem jedoch nicht erwähnt. Grünberg hat den Posten zum 5. Februar übernommen.
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